Curriculum-Design für Qualifizierungsprogramme

Für Organisationen, die Weiterbildungsprogramme entwickeln möchten.

Ein gutes Qualifizierungsprogramm braucht eine stimmige Architektur: ein klares Kompetenzprofil, einen sinnvollen Lernweg, passende Formate sowie Praxis- und Reflexionsphasen. Genauso wichtig ist der Raum zwischen den Menschen. In wirksamen Weiterbildungs- und Förderprogrammen entsteht Lernen auch durch Vertrauen, Perspektivwechsel und Gemeinschaft.

Ich unterstütze Organisationen in Berlin, deutschlandweit und online dabei, Weiterbildungsprogramme für Erwachsene zu entwickeln – für Lernprozesse, die fachlich fundiert sind und zugleich Gruppenerfahrung, Beziehung und gemeinsame Entwicklung bewusst mitdenken.

Zusammenarbeit am Tisch - Ideen werden gesammelt zum Thema Lernprozess gestalten

Für wen dieses Angebot geeignet ist

Besonders wertvoll ist das Angebot für Programme, die neben fachspezifischen Kompetenzen auch kollegialen Zusammenhalt und Kollaboration in einem beruflichen Feld stärken möchten.

Formate

Für Organisationen, die Qualifizierungsformate aufbauen oder weiterentwickeln möchten:

  • berufliche Weiterbildungsprogramme
  • Train-the-Trainer-Programme
  • Multiplikator:innen-Ausbildungen
  • Alumni- und Mentoring-Programme
  • Fellowship- und Stipendienprogramme
  • Leadership-Programme
  • internationale Qualifizierungsprogramme

Organisationen

Träger solcher Programme können zum Beispiel sein:

  • Verwaltungsstrukturen wie Ministerien, Senatsverwaltungen oder Bezirksämter
  • Hochschulen
  • politische und unternehmensnahe Stiftungen
  • Think Tanks
  • Bildungsstätten und Bildungsinitiativen
  • Vereine und NGOs

Ablauf
Wenn aus einzelnen Modulen eine Lernreise werden soll

Ich begleite Sie durch die zentralen Phasen der Programmentwicklung. Sie bringen das Wissen über Ihre Organisation, Ihre Ziele und Ihre Zielgruppe ein. Ich übersetze diese Informationen in einen stimmigen Lern- und Entwicklungsprozess.

Phase 1: Ausgangspunkt und Kompetenzprofil

In dieser Phase wird das Bildungsziel des Programms geklärt. Daraus werden die Kompetenzen abgeleitet, die im Programm gezielt gefördert werden sollen. Gleichzeitig werden Besonderheiten der Zielgruppe berücksichtigt.

  • Zielklärung: Welche Ziele verfolgt das Programm? Was sollen die Teilnehmenden am Ende wissen, umsetzen und reflektieren können?
  • Standortbestimmung: Welche Erfahrungen, Voraussetzungen und Bedarfe bringt die Zielgruppe bereits mit?
  • Synthese: Welche konkreten Kompetenzen soll das Programm gezielt fördern, um die angestrebte Entwicklung zu ermöglichen?

Ergebnis der Phase: ein passgenaues Kompetenzprofil als Grundlage für das Curriculum.

Phase 2: Curriculum-Design

In dieser Phase geht es darum, Ziele, Inhalte, Methoden, Formate und den Raum zwischen den Menschen zu einer stimmigen Komposition zu verbinden. Das Curriculum orchestriert die einzelnen Elemente so, dass daraus eine zusammenhängende und ganzheitliche Lernerfahrung entstehen kann.

  • Welche Inhalte gehören in das Programm – und in welcher Reihenfolge?
  • Welche Formate, Methoden und Praxisphasen unterstützen den Lernprozess?
  • Wie können Reflexion, Austausch und Transfer sinnvoll integriert werden?
  • Welche Gruppenerfahrungen braucht es, damit Vertrauen, Lernen voneinander und Perspektivwechsel möglich werden?
  • Wo braucht es Räume für Selbstverständnis, Ethik, Haltung und Werte im jeweiligen beruflichen Feld?

Ergebnis der Phase: das Curriculum für das Qualifizierungsprogramm.

Phase 3: Modulkonzeption

In dieser Phase werden die einzelnen Module Schritt für Schritt weiterentwickelt und präziser durchdacht. Dabei wird klar, was jedes Modul leisten soll und aus welchen Bausteinen es besteht.

  • mikrodidaktische Planung der einzelnen Module
  • Entwicklung konkreter Abläufe und Lernschritte für die einzelnen Bausteine
  • Abstimmung von Input, Praxis, Reflexion, Austausch und Transfer
  • Klärung der fachlichen, methodischen und persönlichen Anforderungen an die Referent: innen

Ergebnis der Phase: Konzeption der einzelnen Module des Curriculums.

Phase 4: Durchführung und Begleitung

In dieser Phase wird das Programm von Referent:innen durchgeführt. Auf Wunsch kann ich die Gestaltung ausgewählter Bausteine übernehmen.

  • Moderation von Programmteilen zu Rolle, Haltung und Ethik im jeweiligen beruflichen Kontext
  • Gestaltung von Austausch- und Reflexionsräumen
  • Unterstützung dabei, Gruppendynamik, Lernen voneinander und gemeinsame Entwicklung über Bausteine und Module hinweg bewusst einzubinden
  • Begleitung von Reflexions- oder Transferformaten während des Programms

Ergebnis der Phase: eine professionelle Durchführung des Programms, bei der fachliches Lernen, persönliche Reflexion und Gruppenerfahrung bewusst miteinander verbunden werden und auf hohem Niveau stattfinden.

Bestehende Programme weiterentwickeln

Viele Bildungsprogramme haben bereits relevante Inhalte, gute Referent:innen und eine engagierte Zielgruppe. Mein Beitrag liegt darin, daraus einen stimmigen Lernprozess zu entwickeln, der mehr ermöglicht als einzelne Module nebeneinander.

  • Analyse des bestehenden Programms: Was läuft gut, was kann verbessert werden?
  • gezielte Weiterentwicklung bestehender Curricula
  • Schärfung von Kompetenzprofil, Lernzielen und Programmdramaturgie
  • Beratung zu Dauer, Struktur, Rhythmus und methodischer Gestaltung der Module
  • Ergänzung von Reflexions-, Transfer-, Intervisions- oder Supervisionsformaten
  • Gestaltung von Begegnungs-, Austausch- und Reflexionsräumen innerhalb des Programms
  • Weiterentwicklung des Programms zu einem Lernprozess, der fachliche Qualität, Beziehung und gemeinsame Entwicklung verbindet

Mein Ansatz
Lernen entsteht auch durch Beziehung

Mein Verständnis von Programmdesign

Ich konzipiere Programme als fachliche und soziale Lernprozesse. Inhalte, Methoden, Reflexion und Praxis werden so verbunden, dass ein Programm als stimmige Lernreise erfahrbar wird.

Dabei achte ich besonders auf Rhythmus und Balance: Wann braucht es Input, Praxis, Reflexion oder Integration? Und wann braucht die Gruppe Raum, um Vertrauen aufzubauen und voneinander zu lernen?

Gerade diese soziale Dimension macht Qualifizierungsprogramme wirksam. Wenn Teilnehmende miteinander in Beziehung treten, wird Wissen nicht nur aufgenommen, sondern gemeinsam verarbeitet, hinterfragt und in die eigene Praxis übertragen.

Formate und Rahmen

Formate

Die Zusammenarbeit kann punktuell oder prozessbegleitend gestaltet werden. Möglich sind zum Beispiel:

  • Begleitung bei der Entwicklung eines vollständigen Curriculums
  • Gestaltung und Moderation einzelner Bausteine
  • Beratung zur Schärfung eines bestehenden Programms
  • Überarbeitung einzelner Module und Lernformate
  • Beratung zur Gestaltung von Peer-Learning- und Alumni-Strukturen

Orte und Sprachen

Die Zusammenarbeit ist in Berlin und Umgebung, deutschlandweit vor Ort sowie online möglich.

Sie kann auf Deutsch, Englisch oder Bulgarisch stattfinden; bei Bedarf auch in einer Kombination aus zwei Sprachen.

Kosten

Die Kosten richten sich nach Umfang und Art der Leistung. In einem Vorgespräch klären wir Ihr Anliegen. Auf dieser Basis entwickle ich ein passendes Vorgehen und erstelle ein individuelles Angebot.

Programmdesign anfragen

Sie möchten ein Qualifizierungsprogramm entwickeln oder ein bestehendes Programm weiterentwickeln? Kontaktieren Sie mich gern für ein unverbindliches Erstgespräch. Wir klären Zielgruppe, Anliegen und Rahmen – und ich entwickle ein passendes Vorgehen, damit aus Ihren Inhalten ein stimmiges Lernprogramm entsteht.

Erstgespräch vereinbaren

Klatschende Gruppe am Tisch mit Silvena

Erfahrungen

Starke inhaltliche und methodische Kompetenz

Die Zusammenarbeit mit Silvena empfinden wir als eine große Bereicherung für unser Programm. Silvena zeichnet sich durch eine starke inhaltliche und methodische Kompetenz aus, die sie gekonnt und bedarfsorientiert einsetzt. Ihre Professionalität, gepaart mit der vornehmen Haltung, haben dazu geführt, dass sich aus einem Workshop eine mittlerweile anderthalbjährige Zusammenarbeit entwickelt hat. Wir freuen uns auf ihre Fortsetzung.

Dr. Anna Quirin – ehem. Leiterin des Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg für Good Governance, Geschäftsführerin der Freya von Moltke-Stiftung

Aus vagen Ideen konkrete Projektpläne

Für unsere transdisziplinäre Stipendiat:innen-Gruppe von zwölf Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Aktivist:innen aus verschiedenen Teilen Europas hat Silvena einen eintägigen „Idea Development Workshop“ konzipiert und angeleitet. Die einzelnen Schritte der Ideenfindung waren abwechslungsreich, schlüssig und bauten sehr gut aufeinander auf. Die Teilnehmenden konnten Projektvorhaben entwickeln, die mit ihren eigenen thematischen Interessen, Werten und Wünschen in Einklang stehen – und sich gleichzeitig intensiv austauschen, voneinander lernen und als Gruppe zusammenwachsen. Obwohl wir uns mit sehr viel Leichtigkeit durch den Tag bewegt haben, sind in kurzer Zeit aus vagen Ideen konkrete Projektpläne und Kooperationen entstanden. Silvena versteht nicht nur ihr „Handwerk“, sondern ist auch mit viel Herz und Empathie bei der Sache. So hat die Gruppe nicht nur ihr Ziel erreicht, sondern sich auf dem Weg dorthin auch sehr gut aufgehoben gefühlt.

Theresia Töglhofer, Projektleiterin "Europäischer Dialog - Europa politisch denken", Stiftung Genshagen

Viel Erfahrung und Wissen im Bereich non-formale Bildung

Silvena Garelova bringt sehr viel Erfahrung und Wissen im Bereich non-formale Bildung mit. Sie versteht es Theorie und Praxis ideal zu kombinieren. Theorie zum Thema: Wie lernen Menschen und wie kann man sie dabei unterstützen und Praxis aus der Bildungsarbeit mit verschiedensten Zielgruppen […]. Als Ausbilderin im Train-the-trainer Programm, bei dem wir junge Erwachsene beim Berufseinstieg in die politische Bildung begleiten, hat sie unverzichtbare Arbeit geleistet. Vielen Dank!

Eric Wrasse, pädagogischer Leiter, Europäische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar (EJBW)

FAQ

Was ist Programmdesign für Qualifizierungsprogramme?

Programmdesign meint die konzeptionelle Gestaltung eines Lern- und Entwicklungsprozesses. Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch um Kompetenzziele, Dramaturgie, Methoden, Praxisphasen, Reflexion, Transfer und Gruppenerfahrung. Ziel ist ein Programm, das fachlich klar aufgebaut ist und für Teilnehmende als stimmige Lernreise erfahrbar wird.

Wann ist eine Begleitung beim Programmdesign sinnvoll?

Eine Begleitung ist sinnvoll, wenn Sie ein neues Qualifizierungsprogramm entwickeln oder ein bestehendes Programm weiterentwickeln möchten. Besonders hilfreich ist sie, wenn einzelne Module bereits bestehen, aber noch kein klarer roter Faden erkennbar ist – oder wenn Sie möchten, dass das Programm neben fachlicher Weiterbildung auch Austausch, kollegialen Zusammenhalt und gemeinsame Entwicklung stärkt.

Was unterscheidet Programmdesign von der Planung einzelner Seminare?

Bei der Planung einzelner Seminare geht es meist um einen konkreten Termin: Thema, Ablauf, Methoden und Lernziele für eine bestimmte Veranstaltung.
Programmdesign nimmt den gesamten Lern- und Entwicklungsprozess in den Blick. Es fragt, welche Kompetenzen über mehrere Module hinweg aufgebaut werden sollen, welche Reihenfolge sinnvoll ist und wie Input, Praxis, Reflexion, Transfer und Gruppenerfahrung miteinander verbunden werden. So entsteht kein Nebeneinander einzelner Veranstaltungen, sondern ein zusammenhängendes Qualifizierungsprogramm mit klarem roten Faden.